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Sicherungsdiagramm
Nach diversen Datenverlusten habe ich mich mal entschlossen, mein Backup-System hier offenzulegen. Vielleicht dient es ja dem ein oder andren zum Anstoß über die eigenen Backup-Strategien nachzudenken.
Als Backup-Programme auf dem iMac nutze ich neben TimeMachine von Apple das Programm Carbon Copy Cloner, dass kostenlos im Netz downloadbar ist. Aufgrund der Datenmenge (Aktenscans und Doktorarbeit) nutze ich die 50 GB Version von Dropbox.com.
Das Sicherungsprinzip ist folgendermaßen:
1.) Stündliche Sicherung aller Daten (Bilder, Musik und Dokumente) auf dem mittels FireWire angeschlossenen Western Digital MyBook (Amazon Link).
2.) Tägliche Sicherung (23:00h im LAN) auf meiner Synology Disk Station nur der Dokumente (Limitierung und Archivierung bis 100 GB, sodass auch eine Historie möglich ist) mittels Carbon Copy Cloner.
3.) Wöchentliche Sicherung (Sonntags, 22 Uhr) der Dokumente auf Dropbox.com (Carbon Copy Cloner).
Die zeitintensiven Backups im LAN und im Internet sind auf die Abendstunden verlegt, in denen in der Regel kein Datenverkehr durch das Netzwerk rollt. Ich habe bewusst auf den Einsatz von Komprimierungsprogrammen verzichtet, mit Ausnahme von TimeMachine, dass ja Teil des Betriebssystems Max OSX Lion ist.
PS: meine TimeCapsule benutzt Mareike für ihr Backup
Speicherkarte testen
Nichts ist ärgerlicher, als im Urlaub zu bemerken, dass die genutzte Speicherkarte Schreibfehler produziert und die schönen Erinnerungen/Fotos zu sinnlosen Informationen verkommen. So geschehen ist mir das bei unserem USA-Westküsten Aufenthalt. Das eBay Schnäppchen stellte sich als Schuss nach hinten dar. Noch ärgerlicher dabei war, dass 200 Bilder zerschossen wurden und ich es während des Fotografierens nicht bemerkte.
Um in unserem Jahresurlaub 2011 nicht nochmal so ein Problem zu haben, suchte ich in den vergangenen Tagen ein Programm, dass nur eine simple Funktion übernehmen sollte: die formatierte Speicherkarte mit Daten beschreiben, wieder auslesen und auf Schreib-Fehler überprüfen. Für den Mac habe ich kein solches Programm gefunden, eine Marktlücke? Für Windows-Rechner hat jedoch heise das Programm H2testw herausgebracht, dass diese simple Funktion übernimmt, gleichzeitig kann man auch noch rudimentär die Geschwindigkeit der Karte testen. Ein Testvorgang dauert circa 25 Minuten/8 Gigabyte CF Karte zurzeit, wobei die Testdauer ganz erheblich von der Karte abhängt. Das Programm ist ein sinnvoller Helfer, denn so konnte ich schon im Vorfeld eine defekte Karte identifizieren.
Nachtrag: So, mit Hilfe von Wine habe ich mir nun das Programm auch für den Mac compiliert. Funktioniert wunderbar. Teste gerade fleißig meine Speicherkarten. Wer Interesse hat, Wine gibt es kostenlos im Netz (google), ansonsten Mail an mich.
iPhone 4 – iOS 5 Beta 7 Problem mit over the air Update
So, 3 Stunden hat es nun gedauert, bis ich das fehlerhafte OTA Update vom iOS 5 Beta 7 eliminiert habe. Von vorne: nach der Sicherung meiner Kandidaten in die iCloud und dem Herunterladen der neuen Beta 7 Software für mein iPhone 4 stockte die Installation und das iPhone forderte mich auf, sich mit iTunes zu verbinden. Dieses habe ich gemacht – leider gab es keine andere Möglichkeit als die Auswahl von “Wiederherstellen” – sprich zurücksetzen von allem und dem Downgrade auf die iOS 4.3 (Datenverlust, da Sicherung bei iCloud liegt). Schweren Herzens dazu entschlossen – trotzdem nicht möglich. Das geliebte Phone hängt bei der Aktivierung.
Lösung:
1. iPhone in den Debug Modus bringen (Anleitung von hier):
Dazu das Gerät an den PC/Mac anstecken
iPhone ausschalten
POWER und HOME Button gemeinsam für genau 10 Sekunden drücken
POWER Button loslassen aber weiterhin auf dem HOME Button draufbleiben (bis der PC piepst)
Das Display sollte schwarz bleiben – wenn ja ist der DFU Modus angestellt und bereit für den Rester
2. iOS 4.x aufspielen lassen.
3. Von externer Quelle (hier) oder Apple direkt die Firmware laden
4. Mit gedrückter Command-Taste zurücksetzen bei iTunes drücken (bei angeschlossenem iPhone) und die neue Firmware auswählen
5. Nach Aufspielen der neuen FW aus dem iCoud Backup restore
Fujitsu ScanSnap S1500 am Mac
Die Praxis und mein Privatwunsch überschneiden sich bisweilen. Viele meiner Akten liegen im Schrank und außer einer gelegentlichen Aktualisierung durch Einsortieren von neuen “Befunden” mache ich nichts damit. Schlimmer noch, es gibt immer noch Akten zu meinem längst verkauften Motorrad oder meinem VW Polo, den ich auch vor Jahren aufgegeben habe. Wegschmeißen möchte ich die Sachen trotzdem nicht, wenn doch nochmal was kommt. Bei Dokumenten ist es das gleiche.
Also habe ich mir nun einen ScanSnap S1500 genauft. Die Windows-Version, nicht die teuerere Mac-Version. Untschiedlich ist nur das beigelegte Adobe Acrobat – bei Windows eben dessen spezifische Version, bei Mac die eigene. Technisch und in Hinblick auf die sonstige Software (OCR, ScanSnap Treiber) sind die Inhalte identisch – sprich die beigelegte Treiber CD kann man sowohl auf Windows als auch auf SnowLeopard installieren.
Die Scangeschwindigkeit ist sagenhaft, ohne Frage, die Qualität ebenfalls. Dokumente scanne ich grundsätzlich beidseits und die auf der Verpackung angegeben 20 Seiten im Duplex-Scan werden sicher erreicht. Immer ein 30-Seiten Block (A4!) Blätter in das Gerät eingelegt, durchgescannt, nächster Block rein… funktioniert gut. Wenn es mal zu einem Einzugsstau kommt, fragt die Software , was man tun will – fortsetzen ab der letzten Seite, selbige löschen oder abbrechen. So solls sein. Nach dem Scannen lasse ich die Dokumente in eine durchsuchbare PDF-Datei umwandeln. Mit der beigelegten Software geht dieses auch sehr gut – die Zeit ist annehmbar und für eine komplette größere Aktue braucht der Mac ca. 5 Minuten für die Umwandlung.
Insgesamt ist das Gerät nur zu empfehlen. Leider fehlen mir im deutschsprachigen Netz die Hinweise, dass es wirklich egal ist, ob man die Mac oder Windows-Version kauft (Acrobat für Mac habe ich eh). Bei eBay kostet das Gerät – exclusive Acrobat 335 Euro. Für die Zwecke sicher ein angemessener Preis.
VPN – MHH Zugang unter MacOS einrichten
Diese Woche standen Mareike und ich vor dem Problem, einen Fernzugang für die MHH auf einem Mac einzurichten. Leider gelang uns das mit der Anleitung der Fachschaft nicht so gut, darum poste ich mal unsere Anleitung.
Was braucht man, was haben wir verwendet?
Das aktuelle Snow Leopard MacOS Betriebssystem, einen Internetzugang bei einem beliebigen Provider, Matrikelnummer und Kennwort.
Wie geht man vor? Eine (bebilderte) Anleitung: (weiterlesen …)