Arztmangel in Deutschland anders gemessen: 250/152 Gramm

Die Seiten mit den offenen Arbeits-Stellen im Ärzteblatt werden immer größer. Heute konnte ich dem Reiz nicht widerstehen und habe das Blättchen mal geschlachtet – 250 Gramm sind die Gesamtausgabe, davon 152 Gramm für die Stellenanzeigen. Und es sind nur 3 Gramm Gesuche dabei. *Grins* Naja, so kann man den Ärztemangel auch ausdrücken.

Radtour ums Steinhuder Meer

Nachdem unser Sommerprojekt von Leer an die Küste und zurück leider ins Wasser gefallen ist, habe nwir uns zumindest für Hannover eine größere Tour vorgenommen und am vergangenen Samstag auch durchgezogen, die an sich auch ganz nett war. Von der Sündstadt gings am Leine-Heide Radweg vorbei an Garbsen nach Steinhude, da einmal rund ums Steinhuder Meer und auf gleicher Strecke wieder zurück. Insgesamt 110 km die Mareike mit ihrem Trekking-Rad und ich mit meinem Singlespeed Rennrad hinter uns gebracht haben. Eigentlich eine schöne Strecke, wenn auch mit manchen Tücken. Prinzipiell muss man wirklich sagen, dass die Strecke für ein geländegängiges Rad geeigneter ist, als für meines. Das Trekkingrad ist optimal, Mountainbikes eher oversized, wer einen Renner nehmen möchte sollte eher einen Crossrenner bevorzugen, gerade die Strecke um das Steinhuder-Meer (Nord-Ecke) ist eher schlecht zu fahren gewesen. Dank der Durano Reifen von Schwalbe ist zwar nichts passiert, aber ich habe bei den vielen Steinen und Schlaglöchern so manches Mal gezuckt. Wer den Streckenverlauf einmal nachvollziehen will, hier ist die Karte. Ach ja, eine Gangschaltung braucht man eigentlich nicht, ich bin jedenfalls ohne gefahren.

Google Street View: wan hört der Widerspruchs-Wahnsinn auf?

Mittlerweile treibt die Diskussion um den Google-Street-View Dienst echt merkwürdige Blüten. Bei der Zeit gab es letztens einen vernünftigen PRO Artikel, den ich allen wärmstens zum Lesen empfehle. Prinzipiell spiegelt diser Artikel auch meine Meinung wieder. Heute lese ich dann einige Artikel der Ostfriesen Zeitung und bekomme wieder Haarausfall. Wird doch der Sprecher des Landkreises Leer mit dem Folgenden zitiert:

Eine Einschränkung macht die Behörde aber: Sie will, dass Google das Frauenhaus unkenntlich macht und auch alle Schulen des Landkreises: “Zum Schutz der Kinder”, sagt Pressesprecher Dieter Backer.

Super. Tolle Sache – das Frauenhaus unkenntlich machen. Warum denn das? Menschen sind eh nicht auf Street View zu sehen, es werden vermutlich auch nicht 20 Frauen hinter den Fenstern stehen, die gut sichtbar Plakate hochhalten: “Hier ist das Frauenhaus!”. Der Sinn eines solchen Hauses besteht ja darin, dass von außen nicht kenntlich gemacht wird, dass es ein ebensolches ist. Auch Schulen “wegradieren” zu lassen halte für ziemlich sinnlos, die vorgenannten Argumente mit den fehlenden Personen gelten auch hier, hinzu kommt noch die schöne Architektur mancher Gebäude, die dann leider auch nicht mehr betrachtbar ist. Liebe Politiker denkt doch einfach mal daran, dass die Autos von Google erstens nur eine Aufnahme alle paar Jahre machen (werden und können) und zudem öffentliche Wege befahren, die jeder sonst auch betreten und fotografieren könnte. Es ist nichts anderes. Konsequenterweise müsstet Ihr bei Forderungen dieser Art auch gleich völlige Foto-Verbotsschilder aufstellen, die dann für alle gelten, nicht nur für Google.

Wie ist das eigentlich mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung? Wird Google nicht drastisch benachteiligt gegenüber anderer Unternehmen, die ebenfalls Bilder von Straßenzuügen anbieten? Wessen Recht wiegt beim Widerspruch gegen die Veröffentlichung eigentlich höher? Das des Mieter eines Mehrfamilienhauses, der nicht abgebildet werden will oder das des Herren im Stockwerk drüber, der es möchte?

Mehr zu lesen gibt es im Blog von Carsten Tergast (hier).

Die “Junge Freiheit” ruft – oder: Nachteile eines Titels

Politisch bin ich wohl eher Links in meiner Grundtendenz, spannend jedoch, was heute bei mir im Briefkasten als personalisierte Werbesendung lag. Ein Brief der doch eher als sehr konservativ (raktionär?) einzustufenden “Jungen Freiheit“, die aktuell mit Personen wie dem ehemaligen Bundesstaatsanwalt von Stahl oder einem Bismarck-Sprössling wirbt. Wie ich in die Zielgruppe gelange ist mir einfach nicht klar. Ich vermute jedoch mal ganz stark dass im Rahmen der Adressvermarktung wahllos alle Doktortitel-Inhaber angeschrieben werden. Ich erinnere mich auch an überraschte Kollegen mit Titel, die das Ding vor geraumer Zeit allerdings auch im Briefkasten hatten. Wie dem auch sei, ein Titel ist nicht immer gleichzusetzen mit einer politischen Meinung – und während ich diese paar Zeilen schreibe ruht die Werbung bereits im Papier-Massengrab gleich neben Kaffeefahrts-Ausschreibungen und Joghurt-Umverpackungs-Pappe.

Fahrradreform (3) – Es werde Licht

Nach Umrüstung meines Drahtesels auf Permanent-Saft mittels Nabendynamo musste nun leider auch d as Licht getauscht werden, weil die alte Funzel plötzlich durchgebrannt ist. Nicht weiter tragisch, hatte sie doch eh keinen Aus-Schalter und war somit eher suboptimal.

In diversen Foren habe ich mich dann schlaugemacht, vor allem zwei Dinge wollte ich: Stadtlichttauglich (Nahbereich ausgeleuchtet) und hell. Ach ja, und von B&M sollte sie nach Möglichkeit auch sein, in meinen Augen die Referenz was Fahrradbeleuchtung angeht.

Die Kriterien erfüllten diverse der B&M Leuchten, entscheiden musste ich mich schlussendlich zwischen der LUMOTEC IQ Cyo R und der LUMOTEC IQ Cyo (ohne R). Erstere gibt 40 Lux ab, beinhaltet aber eine gute Nahfeldausleuchtung und dazu noch einen passiven Reflektor, die andere ist ganz auf Lichtleistung getrimmt, wirft nochmal 20 Lux mehr auf die Straße, ist aber im Nahfeld subjektiv nicht so hell und erfordert einen weiteren Reflektor zum “selberanschrauben”. Habe mich also für das erste Modell entschieden und bin nicht enttäuscht.

Das Licht ist angenehm hell und die Ausleuchtung auch für schnelle Stadtfahrten völlig ausreichend, Hindernisse in der Ferne werden wirklich schnell erkannt und auch im Nahbereich (Bordstein, weite Steinfugen, Glas) ist die Sichtbarkeit ausnehmend gut. Der verbaute Kondensator für das Standlicht lädt binnen weniger Minuten und scheint lange nach. Im Fahrradkeller brauche ich zumindest kein Licht mehr zu machen. Mit einem kleinen Drehschalter kann man die Lampe ausschalten, im gleichen Augenblick verlischt dann auch das Standlicht. Dieses ist als Diebstahlsicherung einfachster Art gedacht, aber gegen Gelegenheitsdiebe vielleicht auch ganz sinnvoll.

Eine “senso” Variante (mit Dämmerungs/Dunkelheitssensor) habe ich bewusst nicht gekauft. Noch mehr Technik muss nicht sein und den leicht zugänglich angebrachten Drehschalter am rückwärtigen Gehäuseteil kann ich gut erreichen.

Günstig eingekauft habe ich die Lampe bei bike-discount, meines Erachtens einer der besten Fahrrad-Händler auf dem Onlinemarkt.

simyo: Kartentausch auf Kulanz kostenlos

Als das iPad auf den Markt kam habe ich mir zunächst eine simyo Karte erstanden um das mobile Internet zu nutzen. Mit der Zeit wurde mir (wie schon in einem Artikel vorher beschrieben) klar, daß es gar nicht notwendig ist, einen permanenten Datenvertrag für die gelegentliche Nutzung zu haben. Denn auch die Nicht-Nutzung bei Prepaid kostet natürlich. Die simyo Karte wurde zuerst einmal in der Ecke entsorgt und für “gut” liegengelassen. Leider wurde sie dann aber doch notwendig – als Notfallkarte für mein Prepaid-Handy im Auto. Es stellte sich leider heraus, dass die Karte inzwischen einen Defekt aquiriert und in keinem Gerät mehr lesbar ist. Bei einem Restguthaben von 3,81 Euro nicht sehr tragisch aber ärgerlich. Also an simyo um einen kostenlosen Simkartentausch gebeten. Das Antwortschreiben lautete wie folgt:

Vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich einer simyo Ersatzkarte.

Gerne senden wir Ihnen umgehend eine neue simyo SIM-Karte mit der gleichen Rufnummer zu. Für die Erstellung erheben wir gemäß unserer Preisliste eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 Euro. Diese Gebühr ziehen wir direkt von Ihrem aktuellen Guthaben ab. Ein noch vorhandenes Restguthaben wird auf Ihre neue SIM-Karte überschrieben.

10 Euro dafür zu zahlen, dass ich 3,81 Euro nutzen kann sehe ich nicht ein. Also an simyo geschrieben, dass ich aufgrund dieser Auskunft dann darum bitte, falls ein kostenloser Tausch wirklich nicht möglich ist, das Restguthaben auf mein Girokonto zu überweisen. Heute kam folgende Mail zurück:

Wir bedauern, dass Ihre simyo SIM-Karte derzeit nicht nutzbar ist. Damit Sie schnellstmöglich telefonieren können, erhalten Sie in 3 bis 5 Werktagen eine neue kostenlose simyo SIM-Karte. Ihre Rufnummer bleibt selbstverständlich unverändert.

Super Sache, oder? Nachfragen hilft also. Die Formulierung lässt ahnen, dass es zwei Standard-Texte gibt – einen für den kostenlosen, einen für den kostenpflichtigen Tausch. Einfach mal probieren.

Serverwechsel 1blu – hosteurope

So, es ist vollbracht. Der Serverwechsel, den ich Ende letzter Woche begonnen habe ist nun vollständig durchgeführt und ich führe nur noch Aufräumarbeiten durch. Dank ein bisschen googeln und der guten WordPress-Hilfeseiten ist vermutlich gar nicht aufgefallen, dass die Seiten nun woanders liegen.

Anders als vielfach im Web beschrieben bin ich mit der Bearbeitung der Kündigung und des Domainumzugs bei 1blu sehr zufrieden. Bereits einen Werktag nach Zugang des Schreibens per Fax hat 11blu reagiert und dem Transfer der Domains zugestimmt (AuthCode übermittelt).

Der Zuwachs an Geschwindigkeit bei Hosteurope ist nicht von schlechten Eltern. Der Mailserver fluppt und per IMAP werden die Mailkonten wirklich in null-komma-nichts gesynct. Ebenso ist der Seitenaufbau meiner WordPress-Installation ausreichend schnell.

Nun hoffe ich noch, dass die Erreichbarkeit der Seiten und des Mailservers ebenfalls an Konstanz gewinnt, damit alles wirklich perfekt gelaufen ist. Na wollen mal sehen.

Achso ja, der Twitter-Account der 1blu AG hat sich als verlässlich erwiesen und tatsächlich prompte Hilfestellung gegeben. Wären nicht die Geschwindigkeitsprobleme bei 1blu gewesen hätte ich nicht gewechselt. Aber so nervte es doch ein bisschen. Und nicht nur mich, sondern auch Steffen, dessen Seiten hier auch lagen/liegen/wieder liegen werden.

Fahrradreform (2) – Packtasche

So, nun habe ich es fast geschafft. Einen Monat – mit Ausnahme von 2 Tagen – konsequent jeden Tag mit dem Rad gefahren. Bedingt durch das warme Wetter im Juli und einer Neigung zur Eigenklimatisierung via Wasserkühlung meines Körpers habe ich mich dann doch dazu entschlossen wieder eine Radtasche zu nutzen.

Mehrere Testergebnisse und “guck-hier, guck-da” Versuche später habe ich mich dann für eine eher kleine, aber feine Tasche von Ortlieb entschieden, die “City Biker” in der Trendfarbe Schwarz. Das Fassungsermögen von 10 Litern ist weit unterhalb die von meinem Rucksack (16l) aber größer sollte das Ding trotzdem nicht sein, da ich zur Arbeit auch nicht meinen Hausstand mitnehmen möchte. Was passt in er Realität hinein: 1.5 Liter Flasche Wasser, Wechsel-Tshirt, (Regen)Jacke, Regenhose, ein wenig Kleinkram. Dann ist sie aber auch voll. Mir persönlich reichts.
Angebracht wird die Tasche, die man wahrlweise auch mit einem festsitzenden Band übr der Schulter oder an der Trageschlaufe mit sich führen kann, mittels Klick-Fix Verschluss am Gepäckträger. Wahlweise stehen einige Ergänzungsplatten zur Verfügung um die verschiedenen Durchmesser abzudecken. Überdies kann Neigung und Position der Haken mittels Schraubenzieher variiert werden.

Das Design finde ich eher funktionell, die anderen erhältlichen Farben sagen mit gar nicht zu, in Schwarz allerdings wird das puristische Design unterstrichen. Mit einem Preis zwischen 80 und 100 Euro eher wenig Tasche fürs Gelds, dafür aber auch hochwertig verarbeitet und funktionell durchdacht.

Man findet ie Taschen (ab und an) bei Amazon, bike-discount oder auch ebay und vielen anderen mehr.

Wenig Wasserdruck – Duschen eine Qual. Meine Lösung.

Am vergangenen Wochenende habe ich mit einem seit Jahren bestehenden Problem bei mir in der Wohnung beschäftigt. Ich nutze einen vom Vermieter installierten Zanker Durchlauferhitzer, kann aber nie richtig duschen. Entweder das Wasser wird zu heiß oder die Durchflussmenge reicht nicht aus, es wird zu kalt. Insofern nervte es mich schon die letzten Jahre und ich freute mich auf schönes Duschen in den Urlaubshotels. Ich spielte schon mit dem Gedanken, den Durchlauferhitzer zu beanstanden. Am Wochenende habe ich dann mal wieder gegooglet und stieß auf Duschköpfe extra für “wenig Wasserdurchfluss” oder “Durchlauferhitzer geeignet”. Die amazon.de Bewertungen waren gut und so tauschte ich Schlauch und Kopf von Tchibo aus und leistete mir (Praktiker-20%-auf-alles Aktion) den hansgrohe “Croma 100 Vario” und “Isiflex” Schlauch. Was soll ich sagen – erste Tests sind supergut. Das Gerät tut was es soll, der variable Strahl ist angenehm, Temperaturschwankungen gibt es keine – im Gegensatz zu den in den letzten zwei Jahren verwendeten zwei Modellen. Rund um zufrieden.

Google Maps – Strecke ausmessen

Was ich wirklich ab und an bei Google Maps brauche ist die Möglichkeit Strecken, Wege, Prade oder Radtouren, Laufstrecken direkt auf Google Maps auszumessen ohne ein “von” “bis” einzugeben – beim Rad oder beim Joggen nimmt er die richtige Strecke eh nicht. Nach ein bisschen Suchzeit habe ich dann auch ein entsprechendes Tool genau hier gefunden. Wirklich gut und einfach nutzbar.

Timo ist wahrscheinlich irgendwo in
- GPS failure -